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29.02.16

Wasserfälle und der Süden des Landes

Langsam kehrt bei uns auch der Alltag ein und der sieht nicht großartig anders aus als der in Deutschland, was heißt Arbeit, Arbeit und etwas Freizeit. Dazwischen dann das allerwichtigste - das Wochenende. Und das haben wir letztendlich nach all den Umzugs- und Renovierungswochenenden auch einmal gebraucht. Und zu was lädt Uberlandia dann mehr ein als ein paar nasskalte Wasserfälle direkt vor der Haustür (naja. 20 Minuten Fahrt sind es). Letztendlich soll es ja so EINIGE schöne Wasserfälle geben, die wir jetzt nach und nach entdecken wollen, aber dieser gehört bereits definitiv zu unseren Favoriten, auch wenn er teilweise künstlich ist (Hinter dem Wasserfall erstreckt sich ein riesiger Stausee). Natürlich kann das jetzt auch als optimale Werbung für einen Besuch gewertet werden, da der Stausee von unserem Haus sowohl mit Rad als auch mit Auto leicht erreicht werden kann, also auf nach Uberlandia. Nachfolgend ein paar Fotos:


Die Sucupira Wasserfälle in voller Schönheit, ohne Leute...


... und mit Leuten


direkt am Wasserfall lässt sich leicht ein Bad nehmen

oder am Uferrand relaxen


auch mit Pandora, die endlich mal in die Natur kann


Der Weg zum Parkplatz führt durch den Cerrado

Es wächst, wo es wachsen kann

Baum voller Geier, keine Seltenheit

Das harte Arbeiten hat aber auch seine angenehmen Seiten. Eine Dienstreise führte mich in den Westen des Bundesstaates Santa Catarina, einem Bundesstaat der zum größten Teil von deutschen und italienischen Einwanderern geprägt wurde, weshalb es auch viele Städte mit Namen wie Blumenau, Hamburgo, Fraiburgo oder Pomerode gibt. Auch Landschaft, Klima und sogar Sprache unterschieden sich extrem. Teilweise fühlte ich mich in den Schwarzwald oder die Voralapen in den fünfziger Jahren zurück versetzt. Natürlich gibt es auch noch viele Leute, die zumindest noch einige Brocken Deutsch sprechn, dieses aber in einem Akzent, der heutzutag quasi ausgestroben ist, und mir daher sehr komisch vorkam. Leider war es ja eine Geschäftsreise und keine Freizeit weshalb sich die Fotos lediglich auf die interessante Architektur beziehen, die wieder Heimatgefühle aufkommen lässt.



Abschlißend noch ein Bild vom Landeanflug in Uberlandia mit Stadion und dem Parque de Sabiá, in dem wir derzeit fast täglich unsere 5 km Runden drehen.





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